So bereiten Sie sich bei einer drohenden Kündigung vor

Stellen Sie Ihre wichtigsten Leistungsstärken, Fähigkeiten oder Beurteilungen durch andere zusammen. Das stärkt nicht nur Ihr Selbstbewusstsein: Es bildet die Basis für die berufliche und persönliche Veränderung. Denken Sie nicht nur an spezielle Leistungsstärken. Es gehören auch generelle Fähigkeiten dazu. Möglicherweise wird die Zukunft nicht in einer Nische stattfinden.

Bauen Sie sich frühzeitig ein Kontaktnetz auf. Denn über 50 Prozent der neuen Jobs werden über Mund-zu-Mund-Propaganda vermittelt. Sprechen Sie Freunde, Bekannte und Verwandte an. Sagen Sie nicht, dass Sie einen Job suchen oder gar eine Kündigung fürchten. Aber geben Sie Ihrem Gegenüber zu verstehen, dass Sie sich beruflich weiter verbessern wollen. Sollte derjenige etwas hören, kann er Sie ansprechen. In der Outplacement-Beratung lernen Sie, wie Sie sich in kurzer Zeit ein möglichst breites Kontaktnetz aufbauen.

Schreiben Sie sich die Verdienstvorstellungen auf, und zwar mit einer realistischen Spannweite. Eine berufliche Veränderung sollte nach Möglichkeit auch immer eine Höherdotierung mit sich bringen. Sie kann aber zur Zeit keinesfalls erwartet werden.

Suchen Sie den Kontakt zu Rechtsanwälten, die sich auf Arbeitsrecht spezialisiert haben, für den Fall, dass Sie zusätzlichen anwaltlichen Rat im Falle einer Kündigung einholen müssen. Achtung: Nicht dem Arbeitgeber mit dem Anwalt drohen. Sollte rechtlicher Beistand nötig sein, erfährt Ihr Arbeitgeber dies von Ihrem Anwalt, also so spät wie möglich. Denken Sie aber immer daran, Sie brauchen Ihren Chef möglicherweise später noch einmal als Referenz und möchten ein gutes Zeugnis erhalten.

Sollte es zur Kündigung kommen, dann ist das Wichtigste: Brechen Sie nicht in Panik aus! Denken Sie daran: Sie müssen in Ihrem künftigen Job auch sachlich, nüchtern und kühl bleiben.

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