Die Initiativbewerbung: Klasse statt Masse!
Die Initiativbewerbung ist die anspruchsvollste Art der Bewerbung.
Auf Stellenanzeigen oder Onlineangebote zu reagieren, fällt den meisten Jobsuchenden leicht und ist daher die beliebteste Methode. Im Gegensatz zur Initiativbewerbung konkurrieren Sie bei Stellenanzeigen allerdings mit oft hunderten von Kandidaten. Mit der Initiativbewerbung dagegen beweisen Sie Initiative und Engagement und heben sich aus der Masse heraus. Die “innere” Hürde, die Sie bei der erfolgreichen Initiativbewerbung überwinden müssen, ist die des gezielten Anrufs, um unaufgefordert für sich zu werben. Auch hier gilt natürlich wieder: Sie müssen genau wissen, was Sie wollen und was Sie können. Ohne klare Zielsetzung und gut vorbereitete telefonische Eigendarstellung werden Sie wahrscheinlich nur mäßigen Erfolg haben.
Nur das konsequente und professionelle Vorgehen führt zum Erfolg.
Die erfolgreiche Initiativbewerbung geht streng systematisch nach einem Trichtermodell vor. Zunächst sollten Sie sich eine Zielfirmenliste erstellen, hier hilft Ihnen Ihre Branchenkenntnis, das Internet, Artikel in Tageszeitungen und evtl. sogar die Gelben Seiten. Für KARENT Kunden im Outplacement übernehmen wir diese Aufgabe únd nutzen verschiedene eigene und fremde Datenbanken. Bewährt hat sich einen Online Zugang zu der unserer Erfahrung nach aktuellsten Firmendatenbank Deutschlands, dem Hoppenstedt Gesamtverzeichnis. Erstellen Sie sich eine Liste von mindestens100 Firmen und versuchen Sie, bei diesen Firmen telefonisch den für Sie geeigneten Ansprechpartner zu ermitteln. Für Einstigespositionen oder Sachbearbeiterpositionen ist es meist ausreichend diese an den Personalleiter oder Geschäftsführer zu addressieren.
Überwinden Sie den inneren Schweinehund und rufen Sie an!
Mit einem ersten telefonischen Kontakt heben Sie sich vorteilhaft von der Masse der Bewerber ab und können sich einen ersten Eindruck des Arbeitgebers verschaffen. Bei diesem ersten telefonischen Kontakt sollten Sie zunächst nur versuchen, den richtigen Ansprechpartner (d.h. am besten den Manager zwie Ebenen über Ihrer Zielposition, wenn Sie die erste Ebene unter dem Vorstand anstreben, den zuständigen Vorstand) zu ermitteln und sich den genauen Namen mit Vornamen, Titel und genauer Funktionsbezeichnung geben lassen. Diesen schreiben Sie dann gezielt an (eine Seite Anschreiben und ein kurzgefasster Lebenslauf.) und kündigen in Ihrem Schreiben bereits Ihren Anruf in einer Woche an. Dann rufen Sie aber auch tatsächlich an und versuchen einen Gesprächstermin zu bekommen. Da der Weg hier über die Sekretärin führt, helfen Charme und Penetranz. Machen Sie sich die Sekretärin zu Ihrer Verbündeten!
Wenn Sie diese Initiativbewerbungen mit einem klaren Profil, einem professionellen Lebenslauf, geeeigneten Zielfirmen und den richtigen Ansprechpartnern durchführen, sollten Sie bei ca. 3-5% der Firmen zum Gespräch eingeladen werden. Viel Erfolg!