Das Ausscheiden aus der Transfergesellschaft

Findet ein Mitarbeiter einer Transfergesellschaft eine neue Beschäftigung, so kann er das Arbeitsverhältnis mit der Transfergesellschaft kurzfristig kündigen.

Kommt es im Rahmen der neuen Beschäftigung zu Problemen beim neuen Arbeitgeber, so kann der Mitarbeiter problemlos wieder in die Transfergesellschaft zurückkehren. Dabei spielt es keine Rolle, ob der neue Arbeitgeber im Rahmen der Probezeit gekündigt hat oder ob der Mitarbeiter von sich aus den neuen Arbeitgeber verlassen will. Die Zeit beim neuen Arbeitgeber wird gemäß den gesetzlichen Vorgaben allerdings auf die Laufzeit der Transfergesellschaft angerechnet.

Sind im Sozialplan sog. Sprinterprämien vereinbart, so kommen diese zur Auszahlung, wenn die ursprüngliche Befristung des Vertrages mit der Transfergesellschaft endet oder wenn der Mitarbeiter auf sein Rückkehrrecht in die Transfergesellschaft verzichtet.

Scheidet der Mitarbeiter wegen Fristablaufs aus der Transfergesellschaft aus, ohne eine neue Beschäftigung gefunden zu haben, so wechselt er in die Arbeitslosigkeit. Höhe und Dauer des Arbeitslosengeldbezuges werden dabei durch die Zeit in einer Transfergesellschaft nicht beeinflusst.