Lohnt sich der Wechsel in die Transfergesellschaft?

Um diese Frage zu beantworten, müssen Sie abwägen, welche Leistungen Ihnen aus dem Sozialplan zustehen, wenn Sie nicht in die Transfergesellschaft wechseln und welche Leistungen Sie im Vergleich dazu in der Transfergesellschaft erhalten.

Entscheidend ist, wie lange Sie benötigen, um aus eigener Kraft und ohne fremde Unterstützung eine passende neue Position zu finden.

In vielen Sozialplänen ist der Wechsel in eine Transfergesellschaft mit einem Teilverzicht auf Abfindung oder verkürzten Kündigungsfristen verbunden. Wenn das auch in Ihrem Fall so ist, müssen Sie sich überlegen, wie schnell Sie auf eigene Faust, womöglich noch während der Kündigungsfrist oder aber nach kurzer Arbeitslosigkeit eine neue passende Beschäftigung finden. Sind sie hier sehr zuversichtlich oder haben Sie sogar schon passende Angebote, ist der Wechsel in die Transfergesellschaft i.d.R. wenig sinnvoll. Nehmen Sie die höhere Abfindung und wechseln Sie in Ihren neuen Job.

Sind Ihre Aussichten auf eine neue Beschäftigung unsicher, sollten Sie in die Transfergesellschaft wechseln.

In der Regel werden Sie Ihre Aussichten auf einen neuen Arbeitsplatz weniger gut einschätzen können. Aber auch wenn der Sozialplan keinen oder nur einen geringen Verzicht auf Abfindung oder Kündigungsfrist vorsieht, ist der Wechsel in die Transfergesellschaft fast immer empfehlenswert.

Da die Zeit in der Transfergesellschaft Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld nicht verbraucht, gewinnen Sie wertvolle Zeit für Ihre berufliche Neuorientierung und damit Sicherheit in einer schwierigen Situation.

Auch steigen Ihre Chancen auf einen Arbeitsplatz deutlich, denn Sie werden von professionellen Beratern begleitet und KARENT sucht für Sie aktiv im verdeckten Arbeitsmarkt nach freien Stellen. Außerdem können Sie die Zeit in der Transfergesellschaft nutzen, um sich beruflich weiterzubilden. Auch dadurch steigern Sie Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

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